Armutsbekämpfung und nachhaltige Existenzsicherung

 

Fast jeder vierte Afrikaner hungert: Mit 23,2% hat die Bevölkerung Afrikas die höchste Rate unterernährter Menschen. Insgesamt sind ca. 233 Millionen Menschen von Hunger betroffen und jedes dritte Kind in Afrika leidet unter den Folgen der Unterernährung; z.B. unter Wachstumshemmungen oder geistiger Unterentwicklung. Nach Schätzungen der Weltbank leben südlich der Sahara sogar 47- 50 % der Gesamtbevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Diese Region ist damit die ärmste Region der Welt.

Die Ursachen für den Hunger sind vielfältig: u.a. Umweltzerstörung, Krieg, Auswirkungen des Klimawandels, eine rasch wachsende Bevölkerung, Staatsverschuldung oder Krankheiten wie AIDS oder Malaria.

DAKIE International e.V.

HILFT UND REDUZIERT HUNGER SOWIE ARMUT AUF VIELFÄLTIGE WEISE:

Landwirtschaft und damit verbundene Tätigkeiten bilden für viele Arme zumindest einen Teil der Lebensgrundlage. Die Unterstützung landwirtschaftlicher Projekte, von Kleinbauern und vor allem von Frauen reduzieren extreme Armut und Hunger effektiv. Dies gilt besonders, wenn sogar ein kleines Einkommen aus der Landwirtschaft generiert werden kann.

Ein gesamtwirtschaftliches Wachstum führt nicht in jedem Fall zu weniger Armut oder sozialen Verbesserungen vor Ort. Dort, wo die Not besonders groß ist, können Mikrokredite für Landwirte konkret helfen. Dabei handelt es sich um Kleinstkredite, die an Menschen zu fairen Konditionen vergeben werden. Bei Banken würden die Menschen aufgrund ihrer Situation entweder gar keinen Kredit oder nur zu sehr hohes Zinsen erhalten. Mit Mikrokrediten kann geholfen werden. Menschen erhalten Chancen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum, außerhalb der formellen Wirtschaft. Mikrokredite sind ein wichtiges Sicherheitsnetz, insbesondere in Ländern, wo es keine staatlichen Sozialversicherungssysteme gibt. Durch sie müssen in Armut lebende Menschen in Krisen nicht zu dubiosen Geldverleihern gehen und bei diesen arbeiten. Deshalb vergibt DAKIE International e.V. Mikrokredite an von Armut betroffene Landwirte, um die Macht der Geldverleiher zu brechen.

Dieses Programm soll Menschen, die in Armut leben, die Möglichkeit einer bezahlten Beschäftigung geben: Zum Beispiel beim Wiederaufbau in Gebieten nach Katastrophen oder bei der Schaffung benötigter, lokaler Infrastruktur. DAKIE International e.V. ermutigt Investoren, in solchen Regionen zu investieren, um Einkommen für die Menschen vor Ort zu schaffen oder zu verbessern.

Landwirte brauchen Wissen für ihr unternehmerisches Geschick: Von ihrem Erfolg hängt der Lebensunterhalt vieler Familien durch Einkommen und Nahrungsmittel ab. Themenbereiche sind u.a. technische Verbesserungen (z.B. bessere Samenwahl, Tierhygiene, Lagerungstechniken und Verarbeitungstechniken). Vernetzung und Marketing (z.B. Stärkung der Produzenten und Landwirtschaftsverbände). Organisatorische Verbesserungen (z.B. Einrichten von Geschäftsmodellen, Marketing und Vertrieb).

Laut der Internationalen Energieagentur sind südlich der Sahara nur etwa 32% der Menschen an das Stromnetz angeschlossen und nur etwa 50% haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Afrika verliert aufgrund fehlender oder unzureichender Infrastrukturen jährlich bis zu zwei Prozentpunkte des möglichen Wirtschaftswachstums. Mangelhaft sind u.a. die Verkehrs-, Energie- und Wasserversorgungsinfrastruktur. Die Notwendigkeit von Investitionen wird auf ca. 360 Milliarden US-Dollar bis 2040 geschätzt. Momentan sind in Afrika produzierte Waren nach Schätzungen der Vereinten Nationen auf dem Weltmarkt um bis zu 40 Prozent teurer und somit nicht konkurrenzfähig.

Gleichzeitig ist Afrika ein Sonnenkontinent und besitzt das große Potential, direkt in erneuerbare Energien investieren, ohne den Umweg über herkömmliche, umweltbelastende Technologien machen zu müssen. Der Auf- und Ausbau erneuerbarer Energien ist eine direkte Investition in die Zukunft der Menschen: Mit Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie wird in dezentrale Lösungen nachhaltig und kostengünstig investiert. Dies schafft Arbeitsplätze und lokalen Wert durch Einkommen und eine effektive Versorgung der ländlichen Gebiete.

Privatwirtschaftliche Modelle sowie kommunale Ansätze könnten die notwendige, mittelfristige Finanzierung sicherstellen. Der Betrieb der Anlagen in Genossenschaften würde die Wertschöpfung vor Ort belassen und die Gemeinschaften vor internationalen Konzernen und Investoren schützen.
Bitte helfen Sie uns, Armut und Hunger in Afrika zu reduzieren. Jede Spende hilft, Leben zu retten und Hoffnung zu schenken. Helfen Sie mit Ihrer Spende…

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